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Firmengruppe EABG legt Jahresbericht 2021 vor

Firmengruppe EABG legt Jahresbericht 2021 vor

Inga Dominke, Vorsitzende des Aufsichtsrats und Hartmut Kütemann-Busch, Geschäftsführer Firmengruppe EABG

Das Geschäftsjahr 2021 war für die Firmengruppe EABG in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, ein lebhaftes Arbeitsmarktjahr mit ereignis- und arbeitsreichen Monaten – maßgeblich durch die Pandemie geprägt, die weiter wesentliche Teile des gesellschaftlichen Miteinanders bestimmte.

Auch die Vermittlungsaktivitäten fanden somit weiter unter deutlich veränderten Vorzeichen statt. Hinzu kommen regionale Besonderheiten, denn sowohl beim Rückgang der Arbeitslosigkeit als auch einzelner Personengruppen hinkten sowohl das Land NRW als auch die Stadt Essen hinter der bundesweiten Entwicklung her.

Geschäftsführung zieht positive Bilanz

Dennoch: Trotz dieser Rahmenbedingungen kann die Firmengruppe EABG für 2021 vermelden, 537 Menschen eine Berufsperspektive eröffnet zu haben - durch eine neue Beschäftigung oder eine Qualifizierungs- bzw. Weiterbildungsmaßnahme.

Die Vermittlungszahlen sind zwar noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau, aber nach einem weiteren von Corona geprägten Jahr und einem schmerzhaften Rückgang 2020 immerhin ein deutlicher Anstieg um 7%! Angesichts der massiven und multiplen Integrationsbarrieren nicht weniger Teilnehmenden ein bemerkenswertes Ergebnis und ein wichtiger Baustein für die Essener Arbeitsmarktpolitik.

Alles wieder auf Kurs?

Als kommunales Unternehmen leistet die Firmengruppe EABG einen wichtigen Beitrag für die Stadt und die Menschen in der Region. Ihre Geschäftstätigkeit wiederum hängt maßgeblich von regionalen wirtschaftlichen Entwicklungen und deren Folgen für den Arbeitsmarkt ab. Auch der Kriegsausbruch in der Ukraine und die Belastungen für das wirtschaftliche Klima werden nicht ohne Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt bleiben. Offen ist allerdings, wie stark diese sein werden, da die Risiken noch nicht im Detail abbildbar sind.

Die Firmengruppe EABG unternimmt Vieles, um näher an die Kund*innen heranzurücken – sei es durch dezentrale Standorte, neue Wege der Kontaktaufnahme, eine noch differenziertere Angebotspalette oder Förderangebote für Menschen mit Migrationsgeschichte.

„Um den Kundengruppen der Firmengruppe EABG eine Chance auf einem sich schnell verändernden Arbeitsmarkt zu geben“, so Hartmut Kütemann-Busch, Geschäftsführer der Firmengruppe EABG, „in dem zunehmend die
Qualifikation zählt, brauchen wir durchdachte, durchlässige und zielgruppenspezifische (Qualifizierungs-)Konzepte.“

„Wir werden uns mit gleichbleibendem Engagement um die Identifizierung möglichst aller Potenziale bemühen und als verlässlicher Partner mit unserer Infrastruktur, unseren Erfahrungen und unserer uneingeschränkten
Bereitschaft zur Verfügung stehen“, daran lässt Kütemann-Busch auch in diesem Jahr keinen Zweifel.